
In den letzten Jahren ist Körperbehaarung zum absoluten No-Go geworden. War es in den vergangenen Jahrzehnten nicht so verwerflich, wenn Beine, Achseln und Bikinizone noch schwach behaart waren, müssen sie jetzt blitzeblank sein. Das stellt natürlich so einige Herausforderungen an Nassrasierer. Sie sollen die Haare präzise entfernen, dabei möglichst schonend sein - und das alles schnell und schmerzlos. Genau diese Anforderungen sollen die Venus Embrace und Venus Spa Breeze Rasierer voll und ganz erfüllen. Wir wollten wissen, ob sie das tun und welcher von beiden besser abschneidet. Also haben wir beide getestet.
Die Technik
Die Klingen des Venus Embrace sind stark an die eines Herrenrasierers angelehnt. Auch hier wird die Technologie eines Fünf-Klingen-Rasierers eingesetzt. Der Venus Spa Breeze besitzt nur drei Klingen. Da die Konturen des weiblichen Körpers aber nun einmal anders sind, als die des männlichen Gesichts, ermöglicht der federnd gelagerte Klingenkopf beider Rasierer eine optimale Anpassung an die individuellen Körperkonturen. Die Klingen liegen so eng beieinander, dass sie den Auflagedruck reduzieren und Hautirritatationen effektiver vermeiden. Der Rasierer liegt flacher auf der Haut, gleitet so noch gründlicher um jede Kurve und soll selbst sehr feine Härchen an schwierigen Stellen entfernen. Obwohl es unten auf dem Bild anders aussieht, haben beide Rasierer die identische Klingenbreite von ca. 3,5 cm.
Gelkissen und Feuchtigkeitsband
Der aktuelle Coup von Gillette ist der Venus Spa Breeze Rasierer (rechts im Bild). Er besitzt zwei Gelkissen, die die Verwendung von Rasierschaum oder -gel überflüssig machen sollen. Die Rasiergelkissen enthalten pflanzliche Öle aus Avocado und Olive, duften nach weißem Tee und bilden einen zarten Schaum auf der Haut. Der Venus Embrace kommt aber auch nicht ohne ein Goodie daher – er besitzt ein schützendes Feuchtigkeitsband, das die Haut während der Rasur mit einer Extraportion Feuchtigkeit versorgt und ein noch sanfteres Gleiten der Klingen gewährleisten soll.
Die Duschaufbewahrung
Beide Rasierer kommen mit einer so genannten “Duschaufbewahrung” – einer Wandhalterung, in der Rasierer und Ersatzklingen Platz finden. Der Venus Embrace überzeugt dabei mit zwei Saugnäpfen, die sich problemlos an jeder glatten Wand anbringen lassen. Die Halterung für den Venus Spa Breeze ist wesentlich kompakter und lässt sich nur durch zwei angebrachte Klebepads an der Wand befestigen – ein klarer Punktabzug! Nicht jeder möchte Klebestreifen an seine Fliesen kleben. Zumal diese Klebepads oftmals nicht ganz vollständig entfernt werden können. Dann muss rohe Gewalt ran, was an Natursteinfliesen üble Spuren hinterlassen kann.
Embrace vs. Spa Breeze – die Entscheidung
Wir haben beide Rasierer über einen Zeitraum von mehreren Monaten getestet. Bei der Aufbewahrung liegt der Venus Embrace ganz klar vorne. Die Wandhalterung ist einfach praktischer, nicht so klobig, lässt sich mühelos anbringen und auch wieder entfernen.
Bei Design und Handhabung punkten beide, denn sie sind identisch. Der geriffelte, gummierte Griff bietet auch bei nassen Händen eine optimale Handhabung. Die Klingen lassen sich bei beiden Rasierern leicht austauschen.
Das Rasurergebnis fällt fast gleich aus, der Venus Embrace ist aber noch einen Tick gründlicher. Die Gefahr von unschönen “Cuts” ist bei beiden minimal. Unsere Tester haben sich während der ganzen Testphase nicht einmal geschnitten, auch nicht an gefährlichen Stellen, wie z. B. an den Fersen. Beide Rasierer gleiten geschmeidig über die Haut. Selbst kleine Härchen werden entfernt – beim Embrace noch ein wenig gründlicher und leichter, als beim Spa Breeze. Wobei der Venus Embrace jedoch deutlich besser abgeschnitten hat, ist bei der Sauberkeit. Die Gelkissen des Spa Breeze verabschiedeten sich recht schnell (ließen sich aber wieder aufstecken), in ihnen verfangen sich Härchen sehr leicht und auch das Sauberhalten der Klingen wird durch die breiten Gelkissen schwieriger. Richtig störend empfanden wir jedoch, dass die Gelkissen beim Trocknen eine kleine “Schleimspur” hinterlassen können. Wird der nasse Rasierer hochkant aufgestellt – also ohne Wandhalterung – zieht sich das Gel in unappetitlichen Fäden nach unten.
Das Fazit unseres Tests: Der Venus Embrace ist unser ganz klarer Sieger! Er ist gründlich, lässt sich leicht reinigen und aufbewahren. Der Venus Spa Breeze ist jedoch der optimale Rasierer für den Urlaub. Man braucht definitiv kein Rasiergel und hat somit Platz gespart. Die Haut ist nach der Rasur angenehm weich. In den Anschaffungskosten (ca. 10,99 Euro) sind beide Rasierer gleich. Beim Nachkauf der Klingen hat aber der Spa Breeze Rasierer die Nase vorn. Hier kosten 4 Klingen ca. 15,99 Euro (pro Stück ca. 4,00 Euro), für den Venus Embrace kosten 3 Klingen ca. 13,99 Euro (pro Stück ca. 4,66 Euro). Übrigens passen die Klingen des Venus Embrace auf den Spa Breeze Rasierer und umgekehrt.
(Quelle Bild- und Textmaterial: Procter & Gamble)
die Sheabutter Körpercreme ist von ÖKO-Test mit dem Prädikat „Sehr Gut“ in
11/2008 getestet worden.
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