Pink Box: Das neue Beauty-Abo mit einem Plus

GlossyBox, Douglas Box of Beauty oder Boobox – Beauty-Abos liegen schwer im Trend. Und deshalb folgt ein weiteres: Pink Box. Die Idee geisterte schon vor über 10 Jahren durchs Netz, doch nun gibt es mit Pink Box endlich mal wieder einen neuen Ansatz.

Wie sinnvoll oder unsinng solch ein Beauty-Abo für einen persönlich ist, ist Geschmackssache. Reizvoll ist es jedoch, jeden Monat ausgewählte Produkte – natürlich am Besten in Orginalgröße – zum Schnäppchenpreis zu ergattern. Doch wie alles hat auch ein Beauty-Abo einen Haken: nicht alles, was drin ist, kann man auch gebrauchen. Deshalb versuchen sich die Macher der Pink Box an einem neuen Konzept, bei dem man neben fünf Beauty-Produkten in Orginal- oder Sondergrößen auch jeden Monat ein Mode- oder Lifestylemagazin geschickt bekommt. Damit die Auswahl nicht komplett an einem vorbei geht (was soll man z.B. bei einem Kurzhaarschnitt mit einer Langhaarpflege oder bei junger Haut mit einem Anti-Aging Produkt?), kann unter www.pinkbox.de bei der Anmeldung auch gleich sein persönliches Beautyprofil hinterlegen.

Der Vorteil eines Beauty-Abos ist sicherlich, dass man sich manche der in den Boxen enthaltenen Produkte gar nicht kaufen würde – weil man sie entweder noch nie gesehen hat, oder sich bisher nicht für sie interessiert hat. In der ersten Pink Box für 12,95 Euro inkl. Versand ist solch ein Schmankerl enthalten, eine niedliche Farbkollektion von Sheer Cover.

Die erste Pink Box – das ist drin:

  • 1 Originalgröße (40 ml, 16,90 Euro) Hydralba Feuchtigkeitspflege von A-Derma
  • 1 Originalgröße (10 ml, 9,95 Euro) eines roten alessandro Nagellacks
  • 1 Originalgröße Nivea Long Repair Express Pflegespray (200 ml, 2,99 Euro)
  • 1 Sheer Cover Mini Farbkollektion (15,90 Euro) mit einem Eyeliner, drei Highlightern und drei Lipglossen
  • 1 Probe Birken-Cellulite-Öl von Weleda
  • 2 Cosmopolitan Magazine

Außerdem findet man in jeder Pink Box Gutscheine. Falls man sich in ein Produkt aus der Box verliebt, kann man es online auch gleich auf der Seite www.pinkbox.de bestellen. Und wer möchte, kann seiner Freundin oder Mutter mit einem Geschenkgutschein über drei, sechs oder zwölf Monate das Abo schenken. Sehr löblich: die Abos enden nach der gewählten Zeitspanne automatisch und man kann damit bis zu 15% sparen.

Hinter der Pink Box steckt die DirectGroup Germany, die schon mit den Marken "Der Club Bertelsmann" und "zeilenreich" eine breite Medienauswahl anbietet und die deutschsprachigen Medienvertriebs-, Direktmarketing- und Servicegeschäfte der Bertelsmann AG bündelt. Die DirectGroup ist auch in der Schweiz und in Österreich aktiv, entwickelt zudem Konzepte, wie z.b. den Lindt Chocoladen Club.

Mein persönlicher Testbericht:

Ich persönlich bin kein großer Fan der Beauty-Abos. Es gibt aber sehr, sehr viele Frauen und Mädchen, die darauf stehen, jeden Monat ein Päckchen – oder mehr – zu bekommen. Der Inhalt der Boxen war für mich immer nicht schlüssig genug, es gab ein oder maximal zwei Produkte, die mich interessierten, der Rest eher nicht. Das ist auch bei der ersten Pink Box so, ich trage keine knallroten Nagellacke und das Bio Cellulite-Öl von Weleda brauche ich als Minigröße auch nicht. Aber wozu hat man Freundinnen, die sich über Beauty-Produkte freuen? Hätte ich ein Profil angelegt, wären mir diese Produkte wahrscheinlich erspart geblieben. Nun man nicht gleich so hart schießen, immerhin ist das die erste Box – man kann gespannt sein, wie sich das weiterentwickelt. Für mich sehr positiv ist, dass es ein Magazin dazu gibt. So hat man gleich noch etwas Beauty-Lektüre für einen gemütlichen Abend auf der Couch oder für unterwegs.

Ich befürchte jedoch, dass sich die Beauty-Abo Konzepte irgendwann einmal totlaufen. Immer wieder spannende Produkte und Marken für die Boxen zu akquirieren dürfte den Anbietern mit zunehmender Konkurenz schwerer fallen. Das musste bereits Boobox schmerzlich feststellen, dort sucht man nun nach einem neuen Konzept. Douglas nehme ich mal aus, dort kann man sich aus seinem eigenen "Fundus" bedienen. Ob es Pink Box wirklich schafft, auf die Anforderungen der einzelnen Mitglieder einzugehen, wird sich also zeigen müssen. Für 12,95 Euro inkl. Versandkosten bietet die Box aber einen guten "Mehrwert", da man davon ausgehen kann, dass es sich auch bei den beigelegten Magazinen um durchaus hochwertige Titel handelt.

(Quelle Bild- und Textmaterial: DirectGroup Germany)

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Kommentare

  1. Petra meint:

    Nur gut, dass wir nicht in den USA leben, sondern in Deutschland ;)

  2. hoketo meint:

    Zum brüllen komisch! Fragen sie mal in den USA nach der Bedeutung von "Pink Box".

  3. Ich hab mich bisher noch bei keinem solchen Anbieter angemeldet und werde es wahrscheinlich auch nicht tun. Klar hat man mal ein super Schnäppchen aber wenn man allen Produkte zusammenzählt, die man gar nicht braucht und niemals gekauft hätte, dann verliert man doch das Geld und die vermeintlichen Schnäppchen sind keine mehr. Naja, aber das ist meine Meinung, ich kenne auch viele die grosse Fans dieser Angebote sind:)

  4. Nach dem Reinfall mit der GlossyBox werde ich wohl keine Abonnentin solcher Abos mehr. Fast ein Jahr habe ich darauf gewartet, dass deren Konzept von High-End-Proben aufgeht. Bis auf ein paar wenige interessante Produkte war es aber sehr enttäuschend. 
    Die Grundidee hat mir aber sehr gefallen und es war durchaus spannend am Ende des Monats, was da so kommt.
    Diese Pinkbox hätte mir gut gefallen, aber der Anfang scheint immer leicht zu sein. Man denke nur mal an die erste GlossyBox (die ich verpasst hatte), das war toll.
     

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