J.S.Douglas Söhne: Zurück zu den Wurzeln

douglas_werbeplakat

Wer sich jemals gefragt hat, warum die Parfümeriekette Douglas eigentlich “Douglas” heißt, der kam bestimmt ins Schleudern. Douglas ist ein deutsches Unternehmen und der Name wird auch deutsch ausgesprochen, aber warum dann die Schreibweise? Ganz einfach: Gründer und Namensgeber war ein schottischer Seifensieder mit dem Namen J.S. Douglas, der bereits 1821 den Grundstein für das heutige Erfolgsunternehmen legte…


J.S. Douglas Gruppenbild

1820 wandert der junge John Sharp Douglas aus und besteigt einen schottischen Dreimaster mit Kurs auf den Hamburger Hafen. Dort angekommen, sieht er eine wunderschöne Frau und verliebt sich sofort in sie. Mit der Liebe kommt auch die Liebe zur Schönheit. Und so beschließt er, sich den Düften, der Schönheit und der Pflege zu widmen: Nur ein Jahr später eröffnet der gelernte Seifensieder und ambitionierte Unternehmer seine erste Parfum- und Seifenfabrik in der Hamburger Speicherstadt – eine wahre Schatztruhe voller Innovationen, wie die berühmte und preisgekrönte “Kokosnuss-Soda-Seife”, die “Chinesische Himmelsseife” oder die “Egyptische Toilette Seife”. Um die Produkte zu verkaufen, wird neben dem Fabrikverkauf bereits früh ein eigenes Geschäft eröffnet. Weitere Geschäfte folgen, das Unternehmen wächst und der Name “Douglas” erlangt Bekanntheit weit über die Grenzen Hamburgs hinaus.

J.S. Douglas bleibt Zeit seines Lebens erfolgreich. Das florierende Unternehmen investiert in neueste Produktionsverfahren und Maschinen, kreiert immer neue Düfte und Produkte. Nach dem Tod von J.S. Douglas übernehmen seine Söhne Thomas und Alexander die Geschäfte – beiden hatte Douglas sein Wissen und seine Leidenschaft zu duftenden Seifen und Kosmetika weitergegeben. Aus “J.S. Douglas” wird “J.S. Douglas Söhne”.

Am 24. Mai 1910 erwerben die Schwestern Anna und Maria Carstens die Lizenz für den Firmennamen “Douglas” und eröffnen die erste Parfümerie Douglas – Neuer Wall Nr. 5 in Hamburg, wo sich heute immer noch eine Douglas-Filiale befindet. Damit sind diese beiden Schwestern wahrscheinlich die ersten “Franchisenehmer” überhaupt. Zur Parfümerie am Neuen Wall kommen in den folgenden Jahren noch weitere 5 Geschäfte hinzu.

Parfumerie Douglas Neuer Wall 3 Elise Bock

1969 wird der erste Stein zum Lifestyleunternehmen Douglas gesetzt:  Die Süßwarenkette Hussel AG unter Leitung von Generaldirektor Herbert Erklöh, Lebensmittelhändler aus Gummersbach und “Erfinder” des ersten europäischen Selbstbedienungsladens,  übernimmt die sechs Douglas-Parfümerien. 1989 wird die Hussel Holding AG dann zur Douglas Holding AG.

Tradition verpflichtet: Douglas heute

Inzwischen ist aus der kleinen Parfümerie aus Hamburg ein europäisches Unternehmen geworden, das in über 21 Ländern präsent ist und alleine 1.200 Parfümerien besitzt: die Douglas Holding AG. Neben der Parfümeriekette gehören auch die Thalia Buchhandlungen, die Christ Juweliergeschäfte, die Appelrath-Cüpper Modehäuser und die Hussel Confiserien zum Unternehmen, das seinen Sitz in Hagen hat.

“Douglas” gehört jedoch schon lange nicht mehr der Familie Douglas, sondern ist eine Aktiengesellschaft mit vielen verschiedensten Aktionären – darunter auch Drogerie-Unternehmer Erwin Müller – und den Hauptaktionären die Dr. Oetker Finanz- und Beteiligungs GmbH, der Douglas-Vorsitzende des Aufsichtsrats Dr. Dr. H.C. Jörn Kreke und sein Sohn, Vorstandsvorsitzender Dr. Henning Kreke (Sohn und Enkel von Herbert Erklöh).

Zwar schreibt der Konzern immense Umsätze, doch die Weltwirtschaftskrise geht auch am schönen Schein der Kosmetik nicht vorbei.  Und so wurden im Ausland bereits Geschäfte geschlossen, weitere 50 Filialen sollen folgen. Außerdem wolle man sich aus einigen europäischen Ländern sogar komplett zurückziehen. Als börsennotiertes Unternehmen will Douglas den Fokus auf die stärksten Märkte legen, bei denen leichte Zuwächse erwartet werden können.

Neben unternehmerischem Denken liegt Douglas aber mit dem Gespür für Trends und Marken ganz weit vorne. Neuester Coup: Die Besinnung auf die eigenen Wurzeln und auf die eigene Tradition. Denn Klassiker sind wertvoll! In ihnen steckt nicht nur Nostalgie, sondern meist auch ein Stückchen Kunst, sowie ganz viel Historie und Tradition. So eben auch bei der neuen Pflegeserie “J.S. Douglas Söhne”.

Die berühmte Kokosnussöl Soap Bar

JS Douglas Koskosnussöl Seife

Sie ist preisgekrönt und machte J.S. Douglas berühmt: die Kokosnussöl-Seife. Eine rein pflanzliche Seife aus Glycerin und Kokosnussöl, mit der man Hände und Körper besonders schonend reinigen kann. Sie enthält Feuchtigkeit spendende und bewahrende Pflegesubstanzen, wirkt rückfettend und hautglättend.  Jetzt ist sie wieder da und besitzt nach wie vor ihre traditionellen positiven Eigenschaften und duftet unglaublich gut – wenn auch nicht nach Kokos, wie man vermuten könnte. Ihr ganz weicher Schaum trocknet die Haut nicht aus und pflegt sie samtweich. So schön pflegend und duftend kann Tradition sein!

Erhältlich ist die J.S. Douglas Söhne Kokosnussöl-Seife exklusiv bei Douglas und Douglas Online. Das 100 g-Stück kostet 4,95 Euro.

(Quelle Bild- und Textmaterial: Douglas Holding, Handelsblatt, primavera24.de)

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Kommentare

  1. Franzi meint:

    Ich kaufe sehr gern zu Douglas ein. Vor allem die gute Beratung der Stylisten bei der dekorativen Kosmetik überzeugt mich jedes mal.

  2. Verena meint:

    Ich gehe eigentlich selten zu Douglas, Düfte lasse ich mir am liebsten schenken und die Kosmetik ist mir oft zu teuer. Eine Freundin hat mich bei fb zu der Gruppe von Douglas (Douglas bei Facebook) eingeladen, da hab ich auch die Sachen von JS Douglas gesehen und bin neugierig geworden. Ich bin dann doch mal in eine Filiale geschlendert und hab mir die Creme mit Aloe Vera und Feigenkaktus gekauft. Mit knapp 13 Euro echt nicht billig, aber die ist echt toll.

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